Betriebliche Gesundheitsangebote ausbauen

Fotoquelle: Büro Dr. Nüßlein MdB

Als führender Gesundheitspolitiker der Unionsfraktion ist meine feste Überzeugung, dass wir künftig Gesundheitsvorsorge und Prävention noch stärker in den Mittelpunkt unserer Bemühungen stellen müssen. Jeder Euro, den das Gesundheitssystem dafür bereitstellt, ist gut investiert, wenn Krankheiten mit potenziellen Folgekosten erst gar nicht entstehen. Noch viel wichtiger dabei ist, dass wir so Leiden von Menschen verhindern können.

Die nationale Diabetes-Strategie, die wir vor der Sommerpause im Bundestag verabschiedet haben, war deshalb ein wichtiger Schritt. Darin haben wir verankert, dass Prävention und Versorgungsforschung bei Diabetes mellitus deutlich vorangetrieben werden. Darüber hinaus müssen ärztliche Fort- und Weiterbildung in gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung verstärkt berücksichtigt werden. Ich engagiere mich weiter dafür, dass wir politisch die Weichen richtig stellen und unser Gesundheitssystem stärker auf gesund bleiben statt auf Krankheitsbekämpfung ausrichten.

Mindestens genauso wichtig ist der Beitrag jedes Einzelnen zu einem gesunden Lebensstil und auch die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Darüber habe ich mich mit Vertretern von AL-KO und der Initiative „Diabetes@Work“ in Kleinkötz ausgetauscht. Gerade die Volkskrankheit Diabetes mellitus, unter der in Deutschland nach Schätzungen von Fachkreisen aktuell ca. 10 Millionen Menschen einschließlich einer Dunkelziffer leiden, kann der richtige Lebensstil einen Ausbruch verhindern. Dabei sind eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung wichtige Bausteine.

Ich begrüße es sehr, dass sich Unternehmen wie AL-KO für das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter engagieren, indem beispielsweise in der Mitarbeiterkantine regional und ausgewogen gekocht wird oder Sportmöglichkeiten am Arbeitsplatz angeboten werden. Betriebliche Gesundheitsangebote sind ein wichtiger Baustein, um für die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu sorgen. In Zeiten von Fachkräftemangel sollte dieser Ansatz ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie sein.