Tag der Elektromobilität 2019 in Leipheim: Hohes Interesse an Probefahrten mit E-Autos

Mittlerweile zum achten Mal hatte der hiesige CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein die Öffentlichkeit zu einem „Tag der Elektromobilität“ auf das AREAL PRO-Gelände nach Leipheim eingeladen. Viele Besucher aus der Region folgten dieser Einladung trotz bedrohlich wirkender Wetterlage und testeten auf der früheren Landebahn Ost des stillgelegten Fliegerhorstes kostenlos die verschiedensten alternativ betriebenen Fahrzeuge.

Nachdem Nüßlein, der in Berlin auch der u.a. für die Klimapolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, die Rolle der alternativen Antriebstechnologien in der Klimaschutzpolitik seiner Fraktion erläutert hatte, begrüßte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Leipheim, Rainer Kreibich, die Gäste. Hier brach Kreibich eine Lanze für die noch junge Technik: „Die Zukunft ist elektromobil. Die Elektromobilität ist die Zukunft.“ Im Anschluss erläuterte Alexander Claus, E-Mobilitätsfachmann der Audi AG, die Strategie zum Markthochlauf seines Unternehmens und beantwortete Fragen zum Stand der Forschung und Entwicklung der Batterien und der Ladesäulen. Danach hatten die Besucher knapp fünf Stunden lang die Gelegenheit, die verschiedensten Modelle nicht nur anzuschauen, sondern auf der etwa 1,2 Kilometer langen Piste auszutesten. Koordiniert wurden die Probefahrten vom ADAC Südbayern.

Heuer wirkten an der Veranstaltung mit: ADAC Südbayern; Audi AG; Autohaus Scheel GmbH; Autohaus Siegner KG; Avalon Premium Cars GmbH; Drexl + Ziegler GmbH & Co. KG; LEW/Lechwerke AG; RUF Automobile GmbH; Schwabengarage GmbH; Smart Neu-Ulm; StreetScooter GmbH/Wilhelm Mayer GmbH & Co. KG; SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH; Tesla Germany GmbH; Toyota Deutschland GmbH; Uber Germany GmbH.

Organisator Nüßlein freute sich über die „bislang beste Besucherzahl“ und dankte allen mitwirkenden Autohäusern, Herstellern und Energieversorgern für das Kommen und ihren Beitrag. „Auch wenn klar ist, dass vonseiten der Politik, der Industrie und der Forschung noch vieles getan werden muss, um die Elektromobilität flächendeckend auf die Straßen zu bringen, so ist es mir weiterhin eine Herzensangelegenheit, das Thema auf diese ganz praktische Weise den Menschen in unserer Heimatregion näher zu bringen und Berührungsängste abzubauen. Das ist mir und meinem Team offenbar wieder einmal gelungen. Ich werde weiterhin meinen Beitrag dazu leisten, dass über die alternativen Antriebe nicht nur theoretisiert wird, sondern dass sie wirklich er-fahrbar wird“, so der CSU-Politiker Nüßlein abschließend.