350.000 Euro Bundesfördermittel für Kloster Wettenhausen

Foto: © Kloster Wettenhausen / Rico Grund

 

Sehr gefreut habe ich mich über die Nachricht aus dem Bundeskanzleramt, dass das Kloster Wettenhausen 350.000 Euro aus dem „Denkmalschutzsonderprogramm VIII“ des Bundes erhält.

Dafür hatte ich mich bei der Kulturstaatsministerin des Bundes, Prof. Monika Grütters, sowie bei den verantwortlichen Haushaltspolitikern des Bundestages mit Nachdruck eingesetzt. Bewilligt wurde nun der gesamte beantragte Förderbetrag in Höhe von 350.000 Euro, nicht nur ein Teilbetrag. Das ist bei einem Programmvolumen von insgesamt 40 Millionen Euro und mit Blick auf die vielen kulturell bedeutenden Denkmäler in ganz Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Das zeigt die herausragende Bedeutung der historischen Klosteranlage weit über die Grenzen des Landkreises Günzburg, ja über die Grenzen des Freistaats Bayern hinaus.

Mit dem Geld wollen die Dominikanerinnen und die eigens für die Sanierung des Klosters gegründete Gesellschaft im Prälatenbau aus dem Jahr 1690 statische Sicherungsmaßnahmen vornehmen, den Brandschutz ertüchtigen und die Barrierefreiheit verbessern. Diese Arbeiten stehen in direktem Zusammenhang mit der Einrichtung des Klostermuseums und dem Zugang zum Kaisersaal. Dabei müssen einige denkmalpflegerische Vorgaben eingehalten werden, die die Baumaßnahmen schwieriger und teurer machen. Allein die Maßnahmen in diesem Bauabschnitt kosten ca. 1,2 Millionen Euro.

Die Komplettsanierung wird noch viel mehr Geld verschlingen. Aber das Kloster ist ja auch nicht von einem Tag auf den anderen entstanden. Da sind Geduld, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit gefragt – Qualitäten, die die Schwestern und die Projektgesellschaft unter der Leitung von Hubert Hafner jun. zweifelsohne mitbringen. Damit wir das Mammutprojekt in seiner Gänze verwirklichen können, setze ich mich derzeit bei den zuständigen Haushaltspolitikern meiner Fraktion für eine Verstetigung der Förderung mit noch höherem Fördervolumen ein. Leicht ist diese Aufgabe auch mit Blick auf die jetzt bekannt gewordene Steuerschätzung der Bundesregierung allerdings nicht. Aber versuchen muss und will ich es. Dass wir unser Kloster Wettenhausen nicht nur erhalten, sondern zu einem vielseitigen Begegnungsort ausbauen können, ist ein ehrbares Ziel, das ich zusammen mit meinen CSU-Kollegen vor Ort mit voller Kraft unterstütze.